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2018/12/11

【チャイナウォッチ】ドイツでも2016年に中国のプロパガンダと指摘されていた【毎日新聞】

公開: 2018/12/11 09:56  最終更新: 2018/12/12 10:27  

先日、当ブログで、毎日新聞に月1回折り込まれてくる「チャイナウォッチ」(China Watch)は中国当局によるプロパガンダというエントリーを書きましたが、試みにドイツの例を調べて見たところ、『シュピーゲル』(Spiegel)という雑誌が2016年に指摘していることが分かりました。

URL: http://www.spiegel.de/politik/ausland/china-verbreitet-propaganda-in-zeitungsbeilagen-im-westen-a-1109205.html

 

記事によると、この当時、ドイツでは「南ドイツ新聞」(Süddeutsche Zeitung)に折り込みとして配布されていたようで、政治的な記事はないものの、実際の新聞なのか記事なのか分かりにくい巧妙な形だということが指摘されていました。

 

 

 

 

下は前回も掲載した『ガーディアン』紙に掲載されていた図ですが、ここではドイツでは『Handelsblatt』(ハンデルスブラット)という新聞になっています。

 

Mainichi_china_watch00

 

 

下はシュピーゲルに掲載されていた実物のチャイナウォッチの画像ですが、紙面の端に小さく「広告」の表示がなされています。

 

Chinawatch01

 

ちなみに、大きな文字「Chinas sportliche Helden」とは「中国のスポーツ英雄」という意味ですが、ドイツ人がこんなものを見せられても、興味を持つとは思えないのですが。

 

 

左下には発行者として「新華社」の文字と北京の住所。前回書いたように、新華社は最近、米政府によりスパイ扱いされた通信社です。

 

Chinawatch02

 

現在は「チャイナデイリー社」となっていますが、新華社通信の隠れ蓑なのでしょう。

ということは、中国共産党がその実態ということ。

 

 

下は同記事にあったワシントン・ポストのオンライン版の画面。 web上でのプロパガンダの例です。

 

Chinawatch03

 

 

画面には比較的大きく「The Washington Post」のロゴがあり、見た目はワシントン・ポストのサイト内にいるように思えますが、実はURLはチャイナウォッチのドメイン内です。

【訂正】元画像のURL部分に○が付けられていたので、先入観を持ってしまいましたが、「chinawatch.」はサブドメインで、「washingtonpost.com」がドメインですね。つまり、ワシントン・ポストのサイト内にあるので、上記は訂正します。

 

また、「The Washington Post」のロゴの前には小さな字で「A Paid Supplement to」の表記。

直訳すると「~への有料の付録(別冊)」ですが、「(ワシントン・ポスト)への有料広告」という意味かと思いますが、ロゴが目立つので、読者はワシントン・ポストの記事を読んでいると勘違いするでしょう。

 

確かに、前回のエントリーでご紹介した記事で古森義久氏が説明していたように、一見しては分からない仕方で広告だと告げています。

しかし、アリバイ程度とは言え、広告だということは示しているわけです。

 

こうなると、毎日新聞はどうなのだろう?という疑問が湧いてきます。

 

Mainichi_china_watch00

 

上の画像は前回も掲示しましたが、ある販売店のサイトの表示。

これだけだと、毎日新聞がチャイナデイリーからお金を受け取って、つまり、広告として配布しているとは分かりません。

 

そう言えば、ブログ主がとっている新聞でも、折り込みではなく、全面広告が入っていることがありますが、よく見ると、欄外などに「広告のページ」とか書かれています。

尤も、その表記が無くても、健康食品だのツアーの案内だのと、一見して記事ではなくて広告だと分かるものばかりですが。

 

もし、毎日新聞に入ってくるチャイナウォッチに一切そのような表示がないとしたら、これは読者を騙していることにならないでしょうか。

 

以下にSpiegelの記事を引用しておきます。

 

China-Beiträge in deutscher Presse
Anmerkung: Dieser Ausgabe kann Propaganda beiliegen

Donnerstag, 25.08.2016   15:00 Uhr

Im Kampf um sein Image im Ausland schaltet China Anzeigen in westlichen Zeitungen, die wie normale Artikel aussehen - dabei aber stets stramm die Regierungslinie vertreten.

Im Kampf um sein Image im Ausland schaltet China Anzeigen in westlichen Zeitungen, die wie normale Artikel aussehen - dabei aber stets stramm die Regierungslinie vertreten.

Die Volksrepublik China ist bei den Olympischen Spielen im Medaillenspiegel auf dem dritten Platz gelandet. Doch beim Jubel über ihr Abschneiden ist die Nation wohl ungeschlagen - zumindest wenn man den Berichten der staatlichen Medien glaubt.

Unter der Überschrift "Chinas sportliche Helden" war einen Tag nach dem Abschluss der Spiele in Rio eine Reihe begeisterter Artikel zu lesen. Da wurde von dem "stärksten Mann der Welt" aus China berichtet, es waren strahlende Synchronspringerinnen zu sehen und eine jubelnde Ding Ning, die Gold im Tischtennis holte.

Mandarin brauchte niemand, um diese Berichte lesen zu können - sie erschienen auf Deutsch, auf einer ganzen Seite in der "Süddeutschen Zeitung" (SZ). Oben rechts und links stand der Hinweis "Anzeige", unten links der Name des Urhebers: Xinhua, die staatliche Nachrichtenagentur Chinas. Dazwischen: Jubeltexte, die wie Zeitungsartikel daher kommen.

"Natürlich sind wir als Redaktion über die Anzeige nicht glücklich", sagt Alexandra Borchardt, Chefin vom Dienst der SZ. Es gebe aber klare Richtlinien, die besagen, dass die Zeitung Anzeigen nur ablehnt, wenn diese etwa menschenverachtend sind, Hetze beinhalten oder in irgendeiner Weise gegen die demokratische Grundordnung verstoßen.

"Das Kriterium ist nicht, ob uns der Inhalt passt", sagt Borchardt. Weitere Voraussetzungen sogenannter Advertorials: die Kennzeichnung als Anzeige und das veränderte Layout, etwa bei Schriftart und Spaltenbreite. Das sei in dem Fall gegeben. "Unsere Leser sind klug genug, um die Unterschiede zu erkennen."

Was bringen die bezahlten Heldengeschichten den Mächtigen in Peking? "Die chinesische Regierung weiß, dass sie, um Weltmacht zu werden, auch Macht über Informationen, Bilder und Geschichten haben muss", sagt Kristin Shi-Kupfer vom Mercator Institute for China Studies (Merics) in Berlin. Zwar ist es ein älteres Konzept, Propaganda auch in den Westen zu tragen. Seit rund drei Jahren würden die Bemühungen aber verstärkt, sagt Shi-Kupfer. Mit der Amtsübernahme von Staats- und Parteichef Xi Jinping habe eine konzertierte "Propaganda-Offensive" begonnen.

Xi hat seit 2013 in der Volksrepublik rigide durchgegriffen, ließ Hunderte Journalisten, Anwälte und Menschenrechtler verhaften. Sein Verständnis von Journalismus legte der Parteichef Anfang des Jahres bei einem Besuch in einer chinesischen Redaktion offen: Die Medien sollten der Partei dienen. Und: Sie sollten der Welt die Geschichte Chinas besser erzählen, sagte Xi den Journalisten.

Auch sein außenpolitischer Kurs ist aggressiver als der seiner Vorgänger. Dazu gehört, das China-Bild im Ausland auf Linie zu bringen. "Es geht nicht um Pluralismus, sondern um Monismus", sagt Expertin Shi-Kupfer. "In der ganzen Welt soll eine der Regierung genehme Darstellung des Landes verbreitet werden."

"China Watch" erscheint auch in Deutschland

Daran ist indirekt auch die "Washington Post" beteiligt. In dem renommierten US-Blatt liegt regelmäßig eine Beilage von "China Watch" bei. Der Name lässt eher auf kritische Berichte schließen; er ist wohl nicht zufällig angelehnt an den Begriff des investigativen Watchdog-Journalismus. Tatsächlich aber ist "China Watch" ein direkter Ableger von "China Daily", der staatlichen englischsprachigen Zeitung, die in vielen Ländern der Welt herausgegeben wird und in Peking ihren Stammsitz hat.

Die Berichte von "China Watch" befassen sich mit chinesischer Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, und werden von eigenen Autoren geschrieben. Thematisiert werden vor allem positive Ereignisse, etwa Politikerbesuche und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Offiziell ist bei "China Watch" von einem paid supplement die Rede, also einer bezahlten Beilage, wie andere Werbebroschüren auch. Dazu jedoch wirbt der US-Auftritt von "China Watch" auf der eigenen Website mit dem Logo der großen amerikanischen Hauptstadtzeitung und führt deren Namen in der eigenen URL.

Nach eigenen Angaben erreicht der "China Daily"-Ableger weltweit mehr als 50 Millionen Menschen. Daran ist nicht nur die "Washington Post" beteiligt, die sich auf Nachfrage nicht zu dem Anzeigenkunden äußert. Die Liste der seriösen Zeitungen, denen "China Watch" ebenfalls beiliegt, ist lang: Der britische "Daily Telegraph", der französische "Figaro", der australische "Sydney Morning Herald" und die thailändische "Nation".

Auch in Deutschland ist "China Watch" zu lesen, hier liegt sie dem "Handelsblatt" bei. Es handle sich dabei nicht um ein Angebot der Branchenzeitung, sondern um eine "reguläre Pressebeilage", teilt eine Sprecherin des Verlages SPIEGEL ONLINE dazu mit. Und weiter: "Auf Seite 1 der Beilage heißt es klipp und klar: 'Die bezahlte Sonderveröffentlichung wird dem Handelsblatt beigelegt. Für den Inhalt ist ausschließlich die Redaktion von China Daily (Volksrepublik China) verantwortlich.'"

"Das ist als Werbung verpackte Propaganda", sagt Shi-Kupfer vom Merics. Die Verlage sollten sich klar machen, welchen Zielen die als journalistische Texte gestalteten Anzeigen dienen und welcher mögliche Imageschaden für die Glaubwürdigkeit der Verlagshäuser damit verbunden sein könnte.

Zudem ist eine Abgrenzung in manchen Fällen schwierig. Echte Verwechslungsgefahr besteht, wenn "China Watch" online zusammen mit den Logos der großen Zeitungen erscheint. Auf den ersten Blick ist nicht ersichtlich, ob es sich um eine China-Sektion der Publikationen handelt oder ein völlig unabhängiges Produkt einer anderen Redaktion, wie etwa im Fall des britischen "Telegraph".

In Großbritannien gibt es noch ein weiteres Modell: Die Online-Ausgabe der große Boulevardzeitung "Daily Mail" arbeitet dort mit der chinesischen "People's Daily" zusammen, ohne dass Geld dafür bezahlt wird. Bis zu 40 Artikel tauschen die beiden Publikationen aus, sie erscheinen mit dem kleinen Hinweis: "Diese Geschichte ist in Zusammenarbeit mit 'The People's Daily' entstanden".

Politisch sind die Inhalte bislang nicht. Es geht etwa um eine Frau, die ihre etwa zweijährige Tochter nackt zum Einkaufen mitnimmt. Oder um einen Bauern, dessen Schweine vor Hochwasser gerettet werden - um anschließend beim Schlachter zu landen. Heikler war da schon der Bericht über die landesweite Empörung in China angesichts der falsch ausgerichteten Sterne auf den chinesischen Olympiaflaggen.

In der Redaktion der "Daily Mail" sieht man bei den Veröffentlichungen kein Problem. Martin Clarke Chefredakteur von Mail Online sagte dem britischen "Guardian", die Kooperation solle im Zusammenhang mit den offiziellen Bestrebungen gesehen werden, die Handelsbeziehungen mit China zu stärken. Insofern sei die Zusammenarbeit der Zeitungen "nicht seltsam, sondern sinnvoll".

Mitarbeit: Claudia Niesen

http://www.spiegel.de/politik/ausland/china-verbreitet-propaganda-in-zeitungsbeilagen-im-westen-a-1109205.html

 

 

チャイナウォッチ関連記事一覧:

【メディア】毎日新聞の「チャイナウォッチ」(China Watch)は中国のプロパガンダ紙

【チャイナウォッチ】ドイツでも2016年に中国のプロパガンダと指摘されていた【毎日新聞】

以降、カテゴリ「【毎日新聞】チャイナウォッチ」に関連記事を追加します。

 

 

 

 

 

 


 

 

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